Mittelfristprognose der österreichischen Wirtschaft 2024–2028

Mit der Verbesserung des außenwirtschaftlichen Umfelds und dem Auslaufen der Folgen des Inflationsschocks dürfte die österreichische Wirtschaft auf einen verhaltenen Wachstumskurs einschwenken.

Für den Prognosezeitraum 2024 bis 2028 erwartet das IHS eine Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts von durchschnittlich 1,0 % pro Jahr. Getragen wird das Wachstum von der Binnennachfrage, während die Expansion der Exporte schwach bleiben dürfte. Nach den Rekordwerten der Vorjahre geht die Inflationsrate laut Verbraucherpreisindex rasch zurück und dürfte am Ende des Prognosezeitraums bei 2,2 % liegen. Ausgehend von 6,9 % im laufenden Jahr sinkt die prognostizierte Arbeitslosenquote auf 5,8 % im Jahr 2028. Angesichts der verhaltenen mittelfristigen Wachstumsaussichten sollte die Wirtschaftspolitik in Österreich mehr auf eine Stärkung des Potenzialwachstums ausgerichtet werden und die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen sicherstellen.

IHS-Konjunkturprognose